Spielbeginn
für alle Spiel-Termine:
21.00 Uhr!
Premierenvorverkauf
Freitag, 29.06.2012: Premiere "Franziskus - Der Narr Gottes"
(Ersatztermin: Samstag, 30.06.2012)
KARTENVORVERKAUF FÜR DIE PREMIERENVORSTELLUNG:
Eintrittskarten sind in Form von Gutscheinen bei folgenden Einrichtungen erhältlich:
- TVB Alpbachtal Seenland (Geschäftsstelle Rattenberg, Infostand Parkplatz West)
- Raiffeisenbank Mittleres Unterinntal (Geschäftsstelle Rattenberg)
- Telefonisch über unser Büro unter: +43(0)5337/935 70 oder 935 71.
Sie erhalten einen Eintrittsgutschein, der an der Abendkasse eingelöst wird.
Es ist erforderlich, telefonisch oder per email Ihren Platz zu reservieren.
Kartenreservierung
"Franziskus - Der Narr Gottes"
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"Der Sonnengesang"
Im Herbst 1225 hält sich Franziskus in San Damiano auf. Er ist sehr krank, sein Augenleiden hat sich verschlechtert und er leidet sehr. Eine ärztliche Behandlung bleibt ohne Erfolg. Inmitten größter Schmerzen versichert ihn Gott seines ewigen Heils. Er verfasst den Sonnengesang:
Höchster, allmächtiger, guter Herr,
Dein ist das Lob, der Ruhm, die Ehre
Und alle Benedeiung:
Dir, Höchster, nur gebühren sie,
und kein Mensch ist würdig,
zu nennen Dich.
Gelobt seist Du mein Herr,
mit allen Deinen Geschöpfen,
vornehmlich mit der edlen Herrin
Schwester Sonne,
die uns den Tag schenkt durch ihr Licht.
Und schön ist sie
und strahlend in großem Glanze:
Dein Sinnbild, Höchster!
Gelobt seist Du mein Herr,
durch Bruder Mond und die Sterne;
am Himmel schufest Du sie
leuchtend und kostbar und schön.
Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Bruder Wind und die Luft,
durch wolkig und heiter und jegliches Wetter,
durch das Du Deinen Geschöpfen
Gedeihen gibst.
Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Schwester Wasser;
gar nützlich ist sie
und demütig und köstlich und keusch.
Gelobt seist Du, mein Herr,
durch Bruder Feuer,
durch den Du die Nacht uns erleuchtest,
und schön ist er und fröhlich
und gewaltig und stark.
Gelobt seist Du, mein Herr,
durch unsere Schwester
Mutter Erde
Die uns ernährt und erhält,
vielfältige Frucht uns trägt,
und bunte Blumen und Kräuter.
Lobet und preist meinen Herrn,
und danket und dienet ihm
in tiefer Demut!
Felix Mitterer
"Franziskus - Der Narr Gottes"
Franz von Assisi, Ende des 12. Jahrhunderts als Sohn eines reichen Hauses geboren, gerät im Städtekrieg zwischen Perugia und Assisi in Gefangenschaft - ein Ereignis, das in seinem Leben einen Wendepunkt darstellt:
Franziskus wendet sich Gott zu, entsagt allem Besitz und hilft den Armen und Kranken. Sein Handeln wirkt in die Welt hinaus und er begründet gemeinsam mit zahlreichen Anhängern den später auch päpstlich anerkannten Orden der Minoriten.
Franziskus verstirbt im Jahr 1226, schon zwei Jahre später wird er von Papst Gregor IX. heilig gesprochen.
Franziskanische Symbole

- Das Tau
TAUKREUZ:
Das T (Tau) ist ein Symbol für die christlich-franziskanische Lebensausrichtung und Friedenssendung. Es hat die Form des Kreuzes Christi und war für die Christen schon früh ein Vorbild und Zeichen des Kreuzes, des Heils, der Erlösung und des Segens. Der hl. Franziskus verwendete das T oft als Unterschrift sowie als Meditations- und Segenszeichen. Wenn er seine Briefe beglaubigte, tat Franziskus dies ebenfalls mit dem T.
Das Tau ist für die franziskanische Familie ein Vermächtnis des Ordensvaters und zugleich Auftrag, „unseres Herrn Jesu Christi Lehre und Fußspuren zu folgen“ und täglich das Kreuz des Herrn Jesus Christus zu tragen.

- Habit des Hl. Franziskus, 1224
HABIT:
Als Brüdergemeinschaft, die das Charisma des hl. Franziskus sichtbar nach außen hin vertritt, tragen die Franziskaner den Habit zum Zeugnis für das franziskanische Leben in der Nachfolge des armen und gekreuzigten Jesus. Franziskus gestaltete den Habit in Form des Kreuzes, er machte ihn aus einem rauen Stoff, ziemlich armselig und schmucklos. Somit ist der Habit wie ein großes Kreuz, in dessen Schutz sich der „Arme aus Assisi“ begibt. Als Gürtel verwenden die Franziskaner einen einfachen Strick, das so genannte Zingulum. Dieses ist ein Zeichen der Armut, die Reichen trugen zur Zeit des Franziskus edle Gürtel. Das Zingulum hat drei Knöpfe, die die Gelübde der Minderen Brüder symbolisieren: Armut, ehelose Keuschheit und Gehorsam.

- Das Kreuzbild von San Damiano
„SAN- DAMIANO-KREUZ“:
Das Kreuzbild, in kräftigen Farben gemalt, zeigt Christus, der das Licht der Welt ist und in seiner Liebe die Dunkelheit und die Sünde besiegt hat. Einerseits ist Christus der Gekreuzigte, wie ihn der Evangelist Johannes beschreibt. Darauf deuten u.a. die blutenden Wunden und die Person unter dem Kreuz hin (von links nach rechts): Gottesmutter Maria, Apostel Johannes, Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus und der römische Hauptmann. Andererseits bezeichnen die weit geöffneten Augen, der unnatürlich breite Hals und die fast aufrechtstehende Haltung Christus als den Auferstandenen, der den Tod besiegt und den Jüngern den Geist eingehaucht hat. Oben sieht man, wie Christus in den Himmel auffährt und von den Engeln empfangen wird.
(Quelle: www.franziskaner.at)





