Felix Mitterer - Bühnenstückautor

Felix Mitterer, geboren am 6. Februar 1948 in Achenkirch - Tirol, ist ein österreichischer Dramatiker und Schauspieler. Er ist seit 1977 als freier Autor selbständig und als Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautor sowie als Kinderbuchautor tätig.

Pepi Pittl - Regisseur

Jahrgang 1946, Schauspieler und Volkstheaterregisseur

Nach „ERDE“ im Sommer 1999 und „KEIN PLATZ FÜR IDIOTEN“ 2000, „FRAU SUITNER“ 2001, „BRANDNER KASPAR“ 2003 „DIE HUTTERER“ 2004 "DER NAME DER ROSE" 2006 „SPECKBACHER“ 2009 "DIE SIEBTELBAUERN" 2010 führte Pepi Pittl heuer zum 9. Mal Regie auf dem Schlossberg.

Theater

In ca. 125 Produktionen seit 1968. Volksbühne Blaas, Kellertheater, Stadt-Theater Innsbruck,Kulturgasthaus Bierstindl, LT Innsbruck, Liechtenstein, München, mehrere Uraufführungen von und mit Felix Mitterer, Tiroler Volksschauspiele Telfs, „Die Beichte“,
Hörspiel von Felix Mitterer 2004, „Mein Ungeheuer“ von Felix Mitterer 2005,
„Der Patriot“ von Felix Mitterer 2009 – 2011

Fernsehen

Von 1970 bis 2000 18 Theateraufzeichnungen ORF
„5.Jahreszeit“, Regie R.Schwabenitzky, 3 Teile, 1980
„Verkaufte Heimat“, Regie Karin Brandauer, 2 Teile, 1988
„Piefke-Saga“, 4 Teile, 1990 bis 1992
„Fahrt in die Hauptstadt“, Regie W.Paulus, 1991
„Almrausch und Pulverschnee“, Regie Franz Antel, 1992
„Alle für die Mafia“, Regie Gernot Friedel, 1992
„Tatort“, Mitwirkung in drei Folgen
„Andreas Hofer“, Regie Xaver Schwarzenberger, 2001
„Tauerngold“, Regie R.Nüchtern, 2002
„Wildschütz Jenerwein“, Regie H.G.Bücking, 2002
„Tatort“ - Baum der Erlösung - 2008
„Der verlorene Sohn“, Regie Otto Retzer, 2010

Film

„Marktplatz“, Regie Christian Berger, 1993
„Zwei Kinogesichter“, Prod. H.Weisskopf, 1998
„Die Skrupellosen“, Prod. H.Weisskopf, 2001
„Andreas Hofer“, Regie Xaver Schwarzenberger, 2001
„Die Märtyrer des Glaubens“, Regie Tom Lederer, 2005
„Der Bär ist los“, Regie Xaver Scharzenberger, 2009
„Für eine Handvoll Kaspressknödel“, Schienentröster 2010

 

Rückblick 2012 - Franziskus der Narr Gottes

Zum Stück

Felix Mitterer zeigt in seinem Stück Szenen aus dem Leben des Franz von Assisi.
Franz von Assisi, der eigentlich Giovanni Bernardone hieß und von seinem Vater Francesco genannt wurde, ist eine der interessantesten historischen Persönlichkeiten. Am Anfang des 13. Jahrhunderts geriet der junge Lebemann und Sohn wohlhabender Eltern im Städtekrieg zwischen Perugia und Assisi in Gefangenschaft - ein Ereignis, das in seinem Leben einen Wendepunkt darstellte: er begann sein Leben radikal zu ändern, was in seinem Umfeld Unverständnis und auch Widerstand hervorrief. Franziskus wandte sichzu Gott, entsagte allem Besitz und half Armen und Kranken. Er ging unbeirrt seinen Weg und hatte binnen kurzer Zeit eine große Anhängerschar um sich vereint. Demut und Einfachheit, Wahrhaftigkeit und die Achtung vor der Natur, dem Werk Gottes, waren markante Ziele, die er vehement verfolgte. Er machte eine Reise nach Ägypten, um die "Ungläubigen" zu bekehren. Vor alle aber war ihm die Botschaft des Friedens ein Hauptanliegen. Er wollte nach dem Evangelium leben, sein Vorbild war Jesus Christus.

Zwei Jahre nach seinem Tod wurde Francesco heilig gesprochen und heute ist seine Heimatstadt Assisi für Menschen aus aller Welt ein Anziehungspunkt, der seinesgleichen sucht! Auf seinen Spuren wandeln Menschen, die sich aus den verschiedensten Motiven von Francesco angesprochen fühlen: vom religiösen üder den naturliebenden bis zum historisch interessierten Fan kam man hier alle treffen, die Franz von Assisi näher kommen wollen.